FAQ – Häufig an BESSEY gestellte Fragen

Um die gute Qualität einer Schraubzwinge lange zu erhalten, kommt es auf die richtige Pflege an.


Die Funktion einer Schraubzwinge basiert auf der Reibung und Verkantung zwischen Schiene und Gleitbügel. Daher ist es wichtig, dass die Schiene stets frei von Fett, Öl oder angetrocknetem Leim gehalten wird. Besonders kritisch sind Wachse und silikonhaltige Trennmittel auf der Schiene. Solche Rückstände müssen möglichst sofort mit Hilfe von Lösungsmittel, Drahtbürste oder Sandpapier entfernt werden. Sowohl Spindel als auch Druckplattengelenk sollten regelmäßig mit etwas Öl geschmiert werden. Sprühöl ist dafür besonders geeignet. Auf diese Weise bleibt die Leichtgängigkeit der Schraubzwinge bei optimaler Spannkraft auf lange Zeit erhalten. 


Sofern bei einer Temperguss-Schraubzwinge eine Madenschraube, welche ein Durchrutschen des Gleitbügels verhindert, vorhanden ist, kann diese bei Nachlassen des Halts durch eine Viertel-Umdrehung nachgestellt werden. Bei Ganzstahl-Schraubzwingen sollte auf Glanzbildung an der Schiene geachtet werden, da diese zu einem Abrutschen des Gleitbügels führen kann. Sind Glanzstellen ersichtlich, so können diese mit Schmirgelleinen in 100er-Körnung beidseitig aufgeraut und damit sicheres Arbeiten wieder gewährleistet werden.








Unterschiedliche Ausladungen und Spannweiten der Schraubzwingen können für Probleme bei der Lagerung sorgen.


Eine praktische Lösung dafür bietet ein Zwingenwagen. Denn auf dieser stabilen Metallkonstruktion mit Rollen können die Zwingen nach Größen sortiert aufgehängt werden. Zudem ermöglicht ein mobiler Zwingenwagen ein flexibleres und schnelleres Arbeiten, da alle Schraubzwingen stets griffbereit und übersichtlich sortiert direkt am Einsatzort bereitgestellt werden können.


Eine weitere Aufbewahrungsmöglichkeit ist ein stationäres Zwingenregal auf das die Zwingen einfach aufgeschoben werden.


Bei Normalblechscheren sind traditionell Schneide und Griff in einem Stück geschmiedet. Die Schneidkraft ergibt sich aus dem Verhältnis Schneidenlänge zu Grifflänge.